Hörschaden: Moderne Audiogeräte erhöhen Risiko

Krankheit & Gesundheit

Je mehr Lautstärke, desto besser! Getreu diesem Motto drehen viele Jugendlichen gerne ihre MP3-Player auf. Nun haben Forscher untersucht, inwieweit Lautstärke zu einem dauerhaften Hörschaden führen kann.

Normalerweise ist das Musik hören mit Kopfhörern oder bei Konzertbesuchen unbedenklich, solange eine gesunde Lautstärke nicht überschritten wird. Viele Jugendliche neigen allerdings dazu diese Grenze im Rausch der Musik zu überschreiten. Gerade bei den in Mode gekommenen In-Ear-Kopfhörern, die eine Hörmuschel in Form eines Silikon-Pfropfens besitzen und sehr tief in den Gehörgang gelangen können, besteht laut Medizinern ein erhöhtes Risiko.

Zwar sollen laut der renommierten University of Colorado nur etwa 7 bis 24 Prozent der Jugendlichen mit einer gesundheitsbedenklichen Lautstärke hören, allerdings würden die Akkus der heutigen Geräte viel länger laufen als die Walkmans der früheren Jahre.

Neben den tragbaren Audiogeräten können auch die modernen und kraftvollen Heimkinosysteme von heute mit ihrer Lautsprecher Schaden am Gehör anrichten. Deshalb empfehlen Mediziner wie auch bei den MP3-Playern eine moderate Lautstärke und Laufzeit der Musik – kurze Pausen mit 3 bis 5 Minuten Länge zwischen den einzelnen Liedern senken das Risiko eines dauerhaften Hörschadens.

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